Muskelaufbau – 7 Dinge, die du über Krafttraining wissen solltest

Muskelaufbau - 7 Dinge, die du über Krafttraining wissen solltest

Wie geht es dir, wenn du das Wort MUSKELAUFBAU HÖRST? Denkst du sofort an aufgepumpte Bodybuilder, an Muskelberge? Wir Frauen denken sofort daran, dass wir dicke Oberschenkel oder Arme bekommen, wenn wir einmal die Woche Krafttraining betreiben.

Doch wie verhält es sich wirklich mit Krafttraining? Und warum eignet sich Krafttraining für jede Altersgruppe? Hier erfährst du 6 wichtige Dinge, die du über den Muskelaufbau wissen solltest.

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  1. Muskelmasse verbraucht viel Energie

1 kg Muskelmasse verbraucht 100 kcal am Tag. Im Gegensatz dazu verbraucht 1 kg Fett lediglich 4 kcal. Das heißt: je mehr Muskelmasse du aufbaust, desto mehr Energie verbraucht dein Körper – selbst im Schlaf. Deswegen wird bei Diäten oft der Sport mit eingeplant, weil dadurch viel mehr Kalorien verbraucht werden können, als das mit Essensverzicht je möglich wäre. Klar ist eine gesunde Ernährung zum Abnehmen ebenfalls empfehlenswert. Doch der Muskelaufbau kann dich passiv bei deinen Plänen unterstützen. Also ran an den Speck!

  1. Muskeln sind schwerer als Fett

Liebe Mädels – und das ist denke ich hauptsächlich ein Frauenproblem – wenn ihr Krafttraining betreibt, kann es durchaus sein, dass die Waage ein wenig mehr ausschlägt bzw. erst einmal nicht großartig verändert. Das ist nicht weiter schlimm. Denn je mehr Muskeln ihr habt, desto mehr Gewicht bringt ihr auf die Waage. Der unterschied ist allerdings, dass der ganze Körper straffer wird. Ihr seht – trotz gleichem oder sogar mehr Gewicht – besser aus. Also hört mehr auf euer Bauchgefühl, als immer nur auf Zahlen zu achten. Fühlt ihr euch wohl in eurer Haut, dann ist alles okay. 😊

  1. Muskelaufbau für eine bessere Körperhaltung

Wir leben in einer Gesellschaft, die viel Zeit an Bildschirmen verbringt, bzw. den Großteil des Tages sitzt. Deswegen haben viele Menschen mit Verspannungen im Rücken, aufgrund einer Vorgebeugten Haltung, zu kämpfen. Uns fehlt einfach die nötige Bewegung. Dies kann auch dazu führen, dass wir uns im Alltag verletzen können, z. B. wenn wir schwere Gegenstände heben. Unser Körper hat nicht die nötige Stabilität, um solchen Belastungen standzuhalten.

Mit ein wenig Muskeln gebe ich meinen Gelenken genug Halt, um den Alltag gut zu meistern und Verspannungen und Schmerzen vorzubeugen.

  1. Ab 30 Jahren nimmt die Muskelmasse tendenziell ab

Erschreckend, aber wahr. Je älter wir werden, desto schneller baut der Körper Muskelmasse ab. Wenn wir also nicht dagegenwirken, wird es im Alter schwierig, sich selbst zu versorgen. Und leider wird dies immer häufiger. Gerade bei älteren Menschen geht die innere Einstellung eher zur Schonhaltung. Das ist, wenn man es aus der Sicht des Muskelabbaus betrachtet, fatal. Natürlich müssen Gewichte und Übungen dem Alter angepasst werden. Aber je aktiver die Menschen in der Regel sind, desto besser können sie sich im Alter selbstständig versorgen. Und mal ganz ehrlich: Wer will denn nicht bis ins hohe Alter fit bleiben?!

Ach, und übrigens: Die Muskelmasse kann auch im Alter noch aufgebaut werden. Es ist NIEMALS zu spät, mit Bewegung und Muskelaufbau anzufangen.

  1. Krafttraining gegen Arthrose

Ja – auch bei Arthrose kann Krafttraining von Vorteil sein. Es ist nämlich so, dass die Knochen nur dann optimal versorgt werden, wenn sie auch belastet werden. Also heißt es bei Arthrose: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Hier gilt gerade am Anfang: Wenig Gewicht, viel Wiederholungen. Vor allem Übungen, die die Gelenke auseinanderziehen, sind hier perfekt.

Hier eine kleine Buchempfehlung: Die Arthrose-Lüge. Da drin steht alles, was ihr darüber wissen solltet.

  1. Schlanker und starker Körper durch Krafttraining

Auch das richtet sich wiederum verstärkt an die Damenwelt da draußen. Denn viele Frauen denken, Krafttraining bedeutet, dass wir bald wie die Bodybuilderinnen im Fernsehen aussehen. Glaubt mir Mädels, dazu bedarf es wesentlich mehr, als 1-2x die Woche ein Krafttraining zu absolvieren. Wir Frauen tendieren nämlich nicht unbedingt dazu, Monstermuskeln aufzubauen. Das ist genetisch einfach so veranlagt. Während bei Männern die Muskelmasse zusehends wächst, verändert sich bei uns Frauen hauptsächlich die Festigkeit unseres Körpers. Also genau das, was wir alle wollen, stimmts?

  1. Krafttraining für den Kopf

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber nachdem ich mit meinem Training fertig bin, geht es mir meistens so richtig gut. Ich bin motiviert und gut drauf. Oft sehe ich nach dem Training die Dinge mit komplett anderen Augen. Denn beim Training schalte ich vollkommen ab, bin nur für mich da. Ich tue mir etwas Gutes. Und das trifft auf so ziemlich jeden Menschen zu.

Außerdem hilft es dir, selbstbewusster zu werden, mehr an dich selbst zu glauben, selbstzufriedener zu sein und manche Dinge einfach nicht so ernst zu nehmen.

Ja – das sind ein paar wenige Vorteile, die dir ein Krafttraining bringt. Es gibt noch unzählige andere, doch für mich sind das die wichtigsten. Schreibt gerne in die Kommentare, warum ihr Krafttraining betreibt, bzw. warum ihr Krafttraining in euren Alltag in Zukunft mit einbringen wollt.

Wenn ihr Lust bekommen habt, für euch selbst etwas zu tun, dann schaut doch mal bei meinen Aktuellen Kursterminen vorbei. Vielleicht findet ihr das richtige für euch. Erfolg und Spaß sind garantiert. 😊

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