Tag des Apfels – alles was du über dieses gesunde Obst wissen solltest

Ist der Apfel gesund? Wie sollte ich ihn Lagern? Wie ist seine Ökobilanz? Was kann ich aus Äpfeln alles machen?

Tag des Apfels – alles was du über dieses gesunde Obst wissen solltest

Am 11. Januar ist Tag des Deutschen Apfel – alles was du über dieses gesunde Obst wissen solltest erfährst du hier.

Gesund oder nicht?

Tag des Apfels – alles was du über dieses gesunde Obst wissen solltest

Bei dieser Frage teilen sich seit jeher die Geister. Gerade die Low-Carb-Gemeinde verteufeln ihn, weil der Apfel einen verhältnismäßig hohen Anteil an Kohlenhydraten aufweist. Aber was steckt wirklich im Apfel?

Mit 61 kcal pro 100 Gramm liegt der Apfel etwa im Mittelfeld in der Kategorie Obst. Vergleicht man dazu die zum Beispiel die zum Superfood zählende Avocado mit 221 kcal pro 100 Gramm ist klar, dass diese Menge kaum ins Gewicht fällt. Mit den rund 12 Gramm Kohlenhydraten stößt er dabei aber immer wieder auf Gegenwehr. Solltest du nicht Kohlenhydrate weitestgehend vermeiden? Klar! Kohlenhydrate in Zucker und weißem Mehl schadet deinem Körper. Doch die „guten“ Kohlenhydrate an sich sind wichtig. Du benötigst sie zur Energiegewinnung und dein Gehirn kann ohne gar nicht arbeiten. Außerdem enthält der Apfel rund 2 Gramm Ballaststoffe. Die sind wichtig für eine gesunde Verdauung und für alle die auf ihre Figur achten wollen: Ballaststoffe helfen dabei, dich schneller und länger satt zu fühlen.

Wie sieht es denn mit Vitaminen und Mineralstoffen aus: Die meisten wissen, dass der Apfel viel Vitamin C beinhaltet. Klar ist auch, dass dich dieses, gekoppelt mit Vitamin E, gesund hält und dein Immunsystem stärkt. Gerade in den Zeiten von Corona solltest du verstärkt darauf achten. Vitamin A hilft dir freie Radikale zu bekämpfen, die ein Grund für das Wachstum von Krebszellen sind. Um das ganze etwas abzukürzen: Der Apfel kann außerdem Herz-Kreislauf-Erkrankung entgegenwirken, er Hilft den Wasserhaushalt im Körper zu regulieren, er hilft beim Stoffwechsel, ist gut für die Augen und hat ebenfalls positive Einwirkungen auf deine Nerven.

Fazit: Ess auf jeden Fall Äpfel! Sie halten dich gesund und schlank!

Auf was solltest du beim Kauf und der Lagerung achten?

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Was gibt es beim Kauf zu beachten? Als erstes sollten die Äpfel prall sein und eine glatte Schale aufweisen. Sie sollten keine Druckstellen oder Risse haben, denn das begünstigt die Bildung von Schimmelpilzen. Außerdem rät der Ökotest, auf Bio-Äpfel zurück zu greifen, da man bei ihnen was Schadstoffe angeht, auf der sicheren Seite ist. Aber auch bei Nicht-Bio ist die Schadstoffbelastung gering. Wichtig ist, den Apfel vor dem Verzehr mit lauwarmem Wasser abzuwaschen. Dadurch kann man die meisten Schadstoffe abspülen. Unterschiede vom Inhalt der Vitamine und Mineralstoffen gibt es kaum. Da ist es egal ob du auf Bio-Äpfel oder Nicht-Bio zurückgreifst.

Bei der Lagerung solltest du folgende Regeln beachtet : Der Apfel sollte getrennt von anderem Gemüse und Obst gelagert werden. Denn der Apfel gibt ein Enzym ab, dass andere Früchte schneller reifen lässt. Besondere Vorsicht gilt hier bei Kiwi, Birnen, Bananen. Auch Kartoffeln treiben schneller aus wenn sich Äpfel in Ihrer Nähe befinden. Wichtig ist auch, dass die Äpfel möglichst kühl und dunkel gelagert werden. Gerne kannst du sie auch im Gemüsefach im Kühlschrank aufbewahrt , doch auch hier musst du darauf geachtet , dass keine anderen Früchte in der Nähe sind.

Ökobilanz – Auf was muss ich achten?

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Prinzipiell hat der Apfel eine recht gute Ökobilanz. Wichtig ist, dass man auf Äpfel aus deutschem Anbau zurückgreift. Am besten sind laut Ökotest Bio-Äpfel, die nicht mit Pestiziden behandelt wurden, um Schimmelpilze bei der Lagerung zu vermeiden. Weiterhin ist wichtig, dass es auch bei Äpfeln eine Saison gibt. Zwar gibt es sie das ganze Jahr über zu kaufen, doch für welchen ökologischen Preis? Die Äpfel werden teilweise aus Chile, Australien und Neuseeland importiert. Deutsche Äpfel gibt es ebenfalls das ganze Jahr, weil sie in großen Kühlhäusern unter optimalen Bedingungen gelagert werden und so lange haltbar sind. Zwar ist die Technik mittlerweile so ausgereift, dass die Ökobilanz erst im Frühsommer umschlägt, doch wenn wir etwas gutes für die Umwelt tun wollen, sollten wir Äpfel hauptsächlich von September bis etwa Mai konsumieren. Im Sommer lieber auf anderes Saisonales Obst ausweichen.

Wie kann ich Äpfel haltbar machen?

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Es gibt unzählige verschiedene Möglichkeiten, Äpfel haltbar zu machen. Entsaften, einmachen, es gibt sogar eine Möglichkeit sie einzufrieren. Außerdem ist der Apfel sehr vielseitig. Es gibt unzählige Rezepte: Apfelkuchen vom Blech, über Apfelstreuselkuchen, Apfelkompott, Apfelmus, Apfelmöhrensalat und viele andere. Hier findest du gesunde Rezepte für jede Saison und Geschmacksrichtung.

Fazit

Tag des Apfels – alles was du über dieses gesunde Obst wissen solltest

Der Apfel ist ein regionales Obst und sehr gesund. Alle die auf ihren ökologischen Fußabdruck achten sind hier auf der sicheren Seite. Und wie es im englischem Sprichwort schon heißt: „An apple each day keeps the doctor away.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Somit: Lass es dir schmecken!

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